Freitag, 16. September 2016

Das Geld fließt in eine Richtung



Durch die Erotisierung des Arbeitsethos, die schon unter Luther und Hitler große Erfolge verzeichnete, bin ich gleichfalls gezwungen, meinen Lebensunterhalt in diesem System zu verdienen. Tue ich es nämlich nicht, deportiert man mich in die Demütigungsindustrie und entzieht mir meine Bürgerrechte.

Doch müsste ich eigentlich nicht verpflichtet sein, mit meiner Hände Arbeit meine Familie und meine Sippe am Leben zu halten? Doch jetzt arbeite ich, um multinationale Konzerne sowie das Finanzkartell am Leben zu erhalten. Und muss im selben Atemzug mit ansehen wie meine Familie und die Sippe um mich herum verelenden. All das, was ich in meiner Hände Arbeit, also im Gegenzug meiner Lebenszeit an Kaufkraft sprich Geld eintauschen konnte, fließt über die Scanner der multinationalen Konzerne und Finanzkartelle wie ein gigantischer Staubsauger, eben wieder in diese Kassen über die Landesgrenzen hinweg. Man könnte auch sagen, es ist wie ein Fass ohne Boden, so kann sich kein Fass füllen.

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