Grilleau

Grilleau
Um den Befürwortern der Sanktionen vor Augen zu führen, in welchem geistigen Umfeld sie sich bewegen – schließlich ist selbst das Regierungsmotto von CDU und CSU- "sozial ist, was Arbeit schafft" – der nationalistischen Propaganda entlehnt, wo es hieß: – "Sozial ist, wer Arbeit schafft" – nachstehend Zitate von der sogenannten Leistungselite, die aufzeigen, wie die heutige Diskriminierung der Erwerbslosen nach dem SGB II vonstattengeht, die im Übrigen in keinster Weise von der Diskriminierung der Erwerbslosen im Dritten Reich sich unterscheidet. Zum Vergleich verweise ich auf die Gestapo-Aktion gegen sog. Arbeitsscheue hin, die auf einen Erlass des Reichsführers SS, Heinrich Himmler vom 26.1.1938 zurückging. http://grilleau.blogspot.de/2016/02/hartz-iv-und-die-strukturelle-gewalt.html

Donnerstag, 11. Januar 2018

Pressefreiheit - klasse!

Den Massenmedien – insbesondere Presse, Rundfunk und Fernsehen - wird einer verbreiteten Auffassung zufolge eine Art Gegengewicht zur staatlichen Allmacht zugesprochen. Jedoch ist diese Auffassung seit langem und immer wieder als Mythos entlarvt worden. Um nur einige Beispiele zu nennen: Schon 1866 hat ein Heinrich Wuttke das Buch mit dem Titel ”Die deutschen Zeitschriften und die Entstehung der öffentlichen Meinung” veröffentlicht, in dem er die Fäulnis der deutschen und österreichischen Presse und ihre Verbindung mit der Reklame bloβlegte.


1918 schrieb Upton Sinclair sein monumentales Werk ”Brass Check”, das 1919 veröffentlicht und binnen eines Jahres mit 310 000 Expl. verkauft wurde. Und verkauft wurde es, obwohl es ebenso wie sein früheres Werk ”The Profits of Religion” von der gesamten amerikanischen Presse totgeschwiegen wurde. ”Brass Check” wurde von Prof. Dr. J. Singer ins Deutsche übersetzt und 1921 in (der Not gehorchend) gekürzter Form unter dem Titel ”Der Sündenlohn” ebenfalls in Leipzig veröffentlicht. Zum Erfolg oder Misserfolg dieser Auflage kann ich nichts sagen, nur so viel: Obwohl die hohen amerikanischen Auflagen zeigen, dass das Buch quasi im Untergrund eifrig gelesen wurde, ist es bis heute beiderseits des Atlantik auch unter Intellektuellen so gut wie unbekannt.

Danach riss der Strom der radikalen Medienkritik nicht mehr ab. Zu den bedeutendsten Kritikern zählen Günter Anders, Noam Chomsky, Eduardo Galeano, John Pilger, Neil Postman u.v.a.m.

Doch die Realität zeigt, dass die alternativen Medien, in denen der Wahrheit eine Chance gegeben wurde (und wird), zu allen Zeiten nur von marginaler Bedeutung waren (und sind). Die seit über 100 Jahren bestehenden Medienmonopole (die Hearst, Huck, Hugo Stinnes, Springer, Murdoch & Co) haben mit Gottes und vor allem des Staates Hilfe und mit den Methoden des Verleumdens, Verschweigens, des Erpressens, des Mordes und Totschlags alle oppositionellen Meinungen ausgeschaltet, unschädlich oder unwirksam und ineffektiv gemacht. http://www.tlaxcala.es/pp.asp?lg=de&reference=9137

Die Bruderschaft des Geldes

Die Bruderschaft des Geldes haben den Staaten, Unternehmen sowie den privaten Haushalten ein Darlehen von 230 Billionen $ zu Verfügung gestellt um überhaupt wirtschaften zu können. Dieses Kartell die dieses Darlehen der Weltbevölkerung zu Verfügung stellt, ist nicht etwa das Geld von Lieschen Müller, welches dort verliehen wird, wo es eine besondere Sorgfaltspflicht hätte, nein ... sie sind in der Lage dieses Tauschmittel aus dem Nichts herzustellen und es entsprechend gegen Zinsen zu verkaufen.

Ich überlasse es den Lesern auszurechnen, was die Weltbevölkerung jedes Jahr erwirtschaften muss, um nur die Zinsen zu bedienen, geschweige denn die Summe zu tilgen. Man kann nur hoffen, dass wer immer sich hinter diesem Kartell versteckt, nicht eines Tages den Hahn zudrehen - das war dann nämlich.

So lasst uns doch noch den letzten Krieg relativieren

Ich hab für euch, die dieses System immer wieder relativieren, keine Geduld mehr. Ich kann mich noch gut erinnern, als vor etwa 15 Jahren das Geldsystem, als das enttarnt wurde, was es nämlich ist - ein Betrugssystem, diejenigen den virtuellen Scheiterhaufen übergeben habt - die es ans Tageslicht gezerrt haben. Daran haben sich auch alternative Medien beteiligt - wie zum Beispiel die Nachdenkseiten.

Jetzt, wo es immer klarer wird, dass es in der Tat ein Betrugssystem gigantischen Ausmaßes darstellt, dass es mittlerweile selbst die Bank von England zugeben musste, sich dieses Zahlungsmittel per Kunstgriff immer wieder neu erschafft und damit Staaten und die Wirtschaft belastet, stellt ihr euch dreist und frech vor mich hin und sagt: das wissen wir ja schon lang, dass das Geld aus dem Nichts geschaffen wird und dass das ja überhaupt kein Problem darstellen würde.

Dann kommt raus, dass alle Gewerkschaften von den Eliten aufgebaut werden und das bis zum heutigen Tage, das wird mittlerweile schon so öffentlich betrieben, dass die Eliten keine Angst haben den Deutschen Gewerkschaftsbund mit ihren eigenen Leuten zu bestücken, bis hinauf in die Führungsspitze. Stichwort Bertelsmann-Stiftung. Da bekomme ich von euch frech ins Gesicht gesagt: und ?… es ist zwar unschön wenn mal hier, mal da ein paar schwarze Schafe in der Gewerkschaft sind, aber kritisieren könnte man ja alles.

Dann stellt sich heraus, dass die SPD ein gigantisches Medienimperium unterhält, und somit quasi die vierte Gewalt an sich reißt, die eben nicht dem Staat unterliegen sollte, wird dies als nicht relevant bzw. als marginalen Einfluss abgetan. Selbst als herauskam, dass die SPD Schwarzgeldkonten in Hongkong und der Schweiz betriebe, wird argumentiert: und? Es wäre zwar unschön, aber im großen Ganzen …

Wenn drauf aufmerksam gemacht wird, dass dieses System und damit meine ich - diese repräsentative Demokratie keine Demokratie ist, sondern eingezogen als Bollwerk um die Demokratie zu verhindern - wird mir erklärt, dass das doch das beste demokratische System auf der Welt sei. Man könnte viel an diesem Parteiensystem kritisieren, doch wo wäre denn die Alternativen?! Wir hätten, Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, Partizipationsrechte in Form von Wahlen usw.

Seit über 20 Jahre schlage ich mich mit diesen Demokratiegläubigen herum, und es werden immer mehr. Und wenn dann hier auf meiner privaten Facebook-Seite nicht nur die fundamentalistischen Demokratiegläubigen aufschlagen, sondern auch die Geschickten, die sich so heimlich zwischen Kritik und Systemkonformität positionieren - also getarnt als „Gesellschaftskritiker“ und dabei die wichtigen Punkte auf dies drauf ankäme, dann versuchen bei mir zu relativieren - was für eine Reaktion erwarten die eigentlich?! Ein kleiner Tipp: eure Kommunikation ist die Reaktion, die ihr erhaltet.

Ich für meinen Teil ertrage euch nicht mehr. Ihr seid es, mit eurem ständigen Relativismus die es verstehen, dieses System immer weiter zu verfestigen. Entschuldigung, mit euch ist kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Hier ist für euch Schluss - zumindest bei mir.

Wie die SPD die vierte Gewalt an sich reißt

Ich hatte ja schon darüber berichtet, dass die SPD über die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (DDVG) ein gigantisches Medienimperium unterhält, das seinesgleichen sucht. Über Indirekte und direkte Beteiligung der DDVG sind sie in einer Art Pyramidenform bis in den letzten Winkel in ganz Deutschland medial vernetzt.

Dieses Netzwerk ist nicht mehr zu durchschauen. Wer sich ein Bild machen will, schaut sich die mediale Verästelung des Medienkonzerns DDVG an, die zu 100 % der SPD gehört. Das nimmt so ein gewaltiges Ausmaß an, das es schon gar nicht mehr begreifbar wird. Hangeln sie sich mal bei jeder einzelnen Beteiligung weiter durch, wo diese Firmen wiederum beteiligt sind usw. diese Struktur ist mehr als nur gewaltig. Hier die Medienbeteiligungen über die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (DDVG) link: https://www.kek-online.de/medienkonzentra…/mediendatenbank/…

Das sind weit mehr als über 10.000 Beteiligungen.

Die Konzentration medialer Macht ist in einer Mediendemokratie ein gravierendes Problem. Wenn sich zeitgleich die politischen Parteien zu Medienparteien wandeln, die den politischen Wettbewerb innerhalb einer Partei und zwischen den Parteien in erster Linie über die Medien austragen und sich Medienmacht in den Händen politischer Parteien konzentriert gewinnt dieses Problem eine Brisanz, die letztlich auch die Grundfesten einer demokratischen Ordnung bedroht.

Die klassische Idee der Gewaltenteilung beinhaltet die Trennung zwischen Legislative, Judikative und Exekutive. Politische Parteien durchbrechen im Parteienstaat die strikte Trennung zwischen diesen Gewalten immer wieder. Die Frage nach der Beteiligung der politischen Parteien an Medienunternehmen lässt sich auch als Frage nach der Notwendigkeit einer um die "vierte Gewalt” erweiterten Gewaltenteilung im Zeitalter der Mediendemokratie stellen. Diejenigen, die eine derartige Gewaltenteilung zum Ziel haben übersehen, dass die drei Gewalten Staatsgewalten sind. Die Stärke der Medien in einer Demokratie liegt aber gerade darin, dass sie nicht Teil des Staates sind.

Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich https://de.wikipedia.org/…/Kommission_zur_Ermittlung_der_Ko…

Die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH (ddvg) mit Sitz in Berlin und Zweigniederlassung in Hamburg ist eine Medienbeteiligungsgesellschaft der SPD. Sie ist die Beteiligungsgesellschaft des SPD-Unternehmensbesitzes und zu 100 % im Eigentum der SPD. https://de.wikipedia.org/…/Deutsche_Druck-_und_Verlagsgesel…

Du dumme Sau

Wenn ich zum Beispiel eine Journalistin dumme Sau schimpfe, und sie am liebsten unter ihre eigenen herbeigeschriebenen Bombenteppiche sehen würde, weil sie nämlich Kriegspropaganda betreibt, und mit ihrer gemeingefährlichen Verdrehung der Tatsachen den Krieg herbei schreibt - ist das kein Hass, sondern ein emotionaler Wutausbruch. Weil es in aller Regel nicht lange dauert - und es Menschenleben kostet. Dunja Hayali ist so eine, die jetzt das Netzwerkdurchsetzungsgesetz so toll findet, welches Hass im Netz bekämpfen soll - mit Kriegspropaganda hingegen hat sie keine Probleme - diese dumme … https://www.youtube.com/watch?v=H7QmyuF1ElI

Hier ihr Plädoyer für das Netzwerkdurchsetzungsgesetz
https://www.facebook.com/DunjaHayali/photos/a.366477286740111.110689.126991357355373/1542421762478985/?type=3&theater

Das privatisierte Bankenkartell ist unser Problem

Es wird zu begreifen sein, dass zuvorderst das Geldsystem reformiert werden muss und nicht wie viele Marxisten immer wieder falsch behaupten an den Produktionsverhältnissen etwas geändert werden müsse. Das ist eine Leimspur die gelegt, nicht nur um die Unternehmer und die Arbeitnehmer gegeneinander auszuspielen auch, um von den tatsächlichen Akteuren abzulenken.

Denn kein anderer, als das Bankkartell steuert über das Geldsystem die Wirtschaft und kein anderer. Sie können ja mal als Unternehmer versuchen, Kredite zu bekommen, von dem die Bank vom Grundsatz her überzeugt ist, dass ihr Vorhaben vollkommen idiotisch sei. Selbst wenn es der Gemeinschaft mehr als dienlich wäre, sie kriegen keinen müden Cent.

Des Weiteren ist der Unternehmer abhängig vom Bankkartell, denn wird der gleichfalls von der Bank enteignet, kann er seinen Kredit nicht bedienen. Richtig ist, dass der Unternehmer die Unkosten so auch die Kredite mitsamt den Zinsbelastungen im Endpreis einpreist und, so der Endkunde - und das grundsätzlich - immer zahlt.

Nur ist das Problem, in einem konkurrenzbasierten Markt, der auch nicht unendlich ist, können nicht alle ihr Produkt an den Mann bringen - und somit auch nicht ihre Kosten decken. Ein paar bleiben immer auf der Strecke.

Von daher gilt zu verstehen, dass in der Tat erst das Geldsystem reformiert gehört, denn das ist der Schlüssel um Steuerungsprozesse, um zu gestalten, dass sie dem Gemeinwohl dienen und auch die Unternehmen entlastet werden können. Ich rede hier nicht von den Monopolisten, ich rede von dem Mittelstand, von dem kleinen Handwerker, dem Friseurladen usw., also das Rückgrat der Gesellschaft schlechthin. Erst wenn das erreicht, kann man über eine Grund- und Bodenreform nachdenken sowie über Eindämmung der Machtausübung der monopolisierten Wirtschaftskartelle - aber erst dann.

Wenn nämlich das Geldsystem nicht reformiert wird, sondern an den Produktionsverhältnissen, bleibt alles, wie es ist. Es kann sich vom Grundsatz her nichts ändern. Denn wir werden weiterhin von dieser Bruderschaft des Bankkartells abhängig bleiben, auch wenn wir alles in Genossenschaften betreiben.

Samstag, 6. Januar 2018

Der weiße heterosexuelle Mann: Tier und Krankheit in einem

Männliches Verhalten - gleich welcher Art und welchen Grades wird so zunehmend dem Verdacht des Pathologischen und Verwerflichen ausgesetzt - „Der Mann als Tier" titelt beispielsweise das Boulevardblatt „Stern" - ein ganz alter, ranziger Hut übrigens, den auch der Spiegel schon mal in anderer Variante hatte: „Eine Krankheit namens Mann" hieß es dort schon vor 14 Jahren.

Inflationierung und Pauschalisierung folgen dabei sexistischen, populistischen Argumentationsschablonen, wie sie heute wohl nur noch gegenüber weißen, heterosexuellen Männern salonfähig sind. Aus unzähligen dunklen Löchern kommen plötzlich allerlei selbstgekrönte Opfer zum Vorschein, angetrieben von Hypochondrie, Selbstbezüglichkeit und der Geilheit am Jagen.

Gouvernantenhaft und mit überwichtiger Geste wird der Verantwortungsvektor nun auf die guten Männer gerichtet - wer auch immer die guten sein sollen. Jene guten Männer sollen achtsam in ihren eigenen Reihen sein und die Bösewichte in die Pflicht nehmen. Sie sind angehalten, Wort und Zeigefinger zu erheben, sobald sich einer unter ihnen daneben benimmt. Als ob die werten Frauen dazu nicht selbst in der Lage wären. Die Frau erscheint bei alledem zart, zerbrechlich - wie ein verzagtes Häuflein. Was in der viktorianischen Epoche von Psychoanalytikern als Hysterie diagnostiziert wurde geht heute als Feminismus durch.

Dahinter liegt ein Appell verborgen, der auf ein klassisches und eigentlich als überholt gedachtes Männlichkeitsideal abzielt. Der ritterliche Beschützermann ist auf einmal wieder gefragt. Unter Männern existiert ein bestimmter Typus, den so etwas anregt. Jener nämlich, der glaubt, Frauen hätten Schutz und Führung durch keinen Geringeren als ihn selbst nötig - ein narzisstisch überhöhtes Selbstbild, dem ein unterschwellig degeneriertes Frauenbild gegenübersteht. Einem solchen Mann bietet sich darüber hinaus auch die Möglichkeit, sich über andere Männer zu stellen. Es betrifft darum oft die herrschsüchtigen, dominanten Exemplare wie mutmaßlich eben Weinstein. Es verwundert folglich wenig, dass ausgerechnet profeministische Männer sich häufig als die größten Schweine entlarven. Die keifenden MeToo-Frauen sehnen diesen Typ Mann herbei und fallen auch immer wieder auf ihn herein.

Meinung nach gehört Überangepaßtheit zu den schlimmsten Grausamkeiten, die Menschen angetan werden können


Überanpassung kann zu geringer Selbstachtung führen, ein Gefühl von Machtlosigkeit, Niederlage, Schuld usw. verursachen. Eine der wichtigsten Bedeutungen, mit denen in unserer Gesellschaft Kinder sozialisiert werden, liegt darin, ihnen ein Schamgefühl über ihr Verhalten oder Sprechen zu vermitteln, sofern dies mit den gesellschaftlichen Erwartungen nicht übereinstimmt.

Wenn das im Übermaß geschieht oder ein Kind besonders aufnahmefähig für solche Gefühle ist, führt dies letztlich dazu, daß es Scham vor SICH SELBST hat. Mehr noch, das Denken und das Verhalten eines überangepaßten Menschen wird von den gesellschaftlichen Erwartungen stärker eingeschränkt, als es bei einer weniger angepaßten Person der Fall ist. Die große Mehrheit der Menschen verstößt in ihrem Verhalten überwiegend gegen die Normen.

Sie lügen, sie stehlen im Kleinen, sie übertreten Verkehrsgebote, sie faulenzen auf der Arbeit, sie hassen irgendjemanden, sie äußern sich abfällig oder verschaffen sich durch einen faulen Trick Vorteile gegenüber anderen. Der überangepaßte Mensch kann diese Dinge nicht tun, oder wenn er sie tut, wird er darüber mit Scham und Selbsthaß erfüllt.

Er ist nicht zu Gedanken und Gefühlen fähig, die der allgemeinen moralischen Norm widersprechen, ohne daß dabei Schuldgefühle auftreten. Er kann keine "unreinen" Gedanken haben. Und so ist Anpassung nicht im eigentlichen Sinne eine Sache der Moral. Wir werden der Anpassung unterzogen, damit wir zahlreichen Verhaltensnormen entsprechen, die nicht unter die Rubrik Moral fallen.

Auf diese Weise wird der überangepaßte Mensch psychologisch im Zaum gehalten und sein ganzes Leben verläuft in den von der Gesellschaft vorgeschriebenen Bahnen. Dies verursacht bei vielen Menschen ein Gefühl von Zwang und Ohnmacht, was ein schweres Leiden verursachen kann. Unserer Meinung nach gehört Überangepaßtheit zu den schlimmsten Grausamkeiten, die Menschen angetan werden können.

Wir behaupten, daß Überangepaßtsein eine sehr wichtige und einflußreiche Komponente des modernen Linken ist und, daß diese Überangepaßtheit die Richtung des modernen Leftismus bestimmt hat. Der unter den Linken verbreitete überangepaßte Typus ist der Intellektuelle oder Angehörige der oberen Mittelschicht. Bemerkenswert ist, daß Intellektuelle mit Universitätsbildung der am stärksten angepaßte Teil unserer Gesellschaft sind und gleichzeitig den Flügel der äußersten Linken darstellen. Theodore J. Kaczynski

Es gibt sie... die Brigade der politisch Korrekten

[...] Wenn jemand alles, was über ihn (oder über die Gruppierung, mit der er sich identifiziert) ausgesagt wird, als eine Herabwürdigung empfindet, schließen wir daraus, daß er Minderwertigkeitsgefühle oder ein geringes Selbstwertgefühl hat. Diese Neigung herrscht bei den Fürsprechern von Minderheiten vor, ganz gleich, ob sie zu den Minderheiten gehören, deren Rechte sie verteidigen.

Sie sind überempfindlich gegenüber Begriffen, die Minderheiten bezeichnen und gegenüber allen Äußerungen, die Minderheiten betreffen. Die Begriffe "negro" (Afrikaner), "oriental" (Asiat), "handicapped" (behindert), oder "chick" ("Hühnchen") für einen Afrikaner, einen Asiaten, einen Behinderten, eine Frau hatten ursprünglich keine abwertende Nebenbedeutung. "broad" und "chick" waren lediglich die weiblichen Formen zu "guy" (Kerl, Kumpel), "dude" (Geck) oder "fellow" (Kamerad, Bursche). Die negative Nebenbedeutung haben diese Aktivisten ihnen selbst beigelegt.


Einige Tierschutzverteidiger gehen soweit, daß sie die Bezeichnung "pet" (zahmes Tier, Haustier) ablehnen und auf dem Ersatzbegriff "animal companion" (Tier-Gefährte) bestehen. Linke Anthropologen vermeiden es meistens, irgend etwas über primitiven Völkern auszusagen, das negativ interpretiert werden könnte. Sie ersetzen das Wort "primitiv" durch "schriftlos". Unter allen Umständen wollen sie scheinbar den Eindruck vermeiden, daß eine primitive Kultur unserer eigenen unterlegen wäre. (Wir unterstellen nicht , daß primitive Kulturen unserer eigenen unterlegen SIND. Es liegt uns nur daran, die Übersensibilität der linken Anthropologen deutlich zu machen.)

Diejenigen, die besonders empfindlich hinsichtlich einer "politically incorrect"-Terminologie reagieren, sind nicht die durchschnittlichen schwarzen Ghettobewohner, die asiatischen Einwanderer, die mißhandelten Frauen oder behinderte Menschen, sondern eine Minderheit von Aktivisten, die meistens keiner dieser "unterdrückten" Gruppen angehören, sondern aus privilegierten Gesellschaftsschichten kommen. Die Mehrheit der Anhänger einer ‘political correctness’ besteht aus Universitätsprofessoren, die sichere Arbeitsplätze und ein gutes Einkommen haben, die meisten von ihnen sind heterosexuelle männliche Weiße aus Mittel- bzw. Oberklasse-Familien. Theodore J. Kaczynski

Der Weise Nigger

Der DUDEN definiert das Wort Sklave als: "Jemand, der in völliger wirtschaftlicher und rechtlicher Abhängigkeit von einem anderen Menschen, als dessen Eigentum lebt." Eine wunderbare Definition.

Vollkommen zutreffend auf die heutige Zeit. Doch was ist der Unterschied zwischen einem heutigen und einem Sklaven vergangener Jahrhunderte. Der sogenannte "Nigger" des amerikanischen Plantagenbesitzers war sich bewusst, ein Sklave zu sein und befand sich daher in einem höheren Geisteszustand als der heutige deutsche Einheitsmichel, denn Letzterer weiß nicht einmal, dass er ein Sklave ist.

 Und Menschenskind, das war ja auch immer schon das große Manko bei der Sklavenhalterei: Sie war anfällig für Revolten. Würde man es aber schaffen, einen Staat zu errichten, in dem der einzelne Sklave sich für ein freies Wesen hielte, dann hätte man das lästige Problem von Aufständen und Revolten endlich aus der Welt geschafft; brächte man es zuwege, dass jeder Knecht glaubt, ein freier Mann zu sein, wären automatisch all jene, die den Menschen echte Freiheit bringen wollen, Volksverhetzer, Radikale, Aufwiegler oder, besser noch: Abschiebe-Fälle für die Psychiatrie.

Also: Sie lesen da gerade ein paar Zeilen, dass Sie nicht lesen dürfen!! Wer solche Gedanken liest, verscherzt sich seine "freien Bürgerrechte". Sicher sind Sie in der äußerst rechten Ecke einzuordnen, vielleicht aber auch ganz links? Möglicherweise gehören Sie zu den "schrecklichen Elementen", die es wagen, einer esoterischen oder gar neu-religiösen Gemeinschaft, einem gefährlichen Psychokult also, anzugehören. Heutzutage darf man ja schließlich nur noch "politically correct" evangblödisch, kathodoofisch, naturwissenschaftlich-materialistisch oder anderweitig nihilistisch irregeführt sein. Wagen Sie es bloß nicht, nach eigenen Wahrheiten Ausschau zu halten!